Citaten over preken op Goede Vrijdag

Citaten over preken op Goede Vrijdag

Beispielweise kann man bei Predigten zur Passionsgeschichte nach Matthäus (bes. Zu Mt 27,31-49) häufig beobachten, daß der Text – wenig explizit Kerygmatisches bietend – kaum eine Rolle spielt, daß also de facto rein thematisch gepredigt wird. (Wilfried Engemann, Einführung in die Homiletik, 2002) p. 260 n232).

“Karfreitag zerstört die politischen End-Hoffnungen und verweist sie in das Reich der Illusion.” (Herbert Breit, “Die christliche Rede am Karfreitag. Passionspredigt”, in: Klaus Dieter (Hg.), Festtage. Zur Praxis der christlichen Rede (München, 1975), p. 76).

“Das letzte Geheimnis Gottes ist identisch geworden mit dem Geheimnis der Hingabe Jesu Christi, seines Ganges in den Tod. Wer Gott nicht in dem Christus crucifixus findet, der hat ihn noch nie auch nur von ferne geahnt oder begriffen.” (Hans-Joachim Iwand, Predigtmeditationen, p. 551, nav 2 Kor 5:19-21)

‘Das Kreuz Jesu ist jedoch für Paulus nicht eine rasch durchschnittene Station innerhalb eines zwischen Himmel und Erden ablaufenden Heilsdramas, sondern es ist die bleibende Mitte des Heilsgeschehens überhaupt, die auch die Existenz des Glaubenden zeit seines Lebens prägt. Er sieht im Kreuz des Christus die ganze Herrlichkeit Gottes.” (Adolf Schlatter, Jesus und Paulus, 1940, p. 92)

“Wer so durch Glaube und Taufe ein Glied des Leibes Christi gewoden ist, wird hier [in 2 Kor. 5:17] zugleich eine Neue Schöpfung genannt. Bei kaum einem Begrif der paulinischen Theologie stehen theologische Aussgae und die Erfahrung menschlicher Realität so sehr im Widerspruch wie hier. Ist es nicht vermessen, den, der mit Furcht und Zittern glaubt, eine göttliche Neuschöpfung zu nennen? (…) Die Neue Schöpfung ist nicht auf ein besonders geheiligtes Verhalten gegründete menschliche Befindlichkeit, sondern allein Gottes, nur für den Glauben faßbares Werk. Dies sagt im grunde schon der Begriff Schöpfung.” (Martin Hengel, Studien zu Christologie. Kleine Studien IV, p. 12)

“Was vor uns liegt, ist die Aufgabe des Übersetzens jener freien Tat Gottes in die Sprache unserer Zeit. Mit dem bloßen Deklamieren alter, unverständlicher Formeln ist uns nicht geholfen; hier verraten wir vielmehr den missionarischen Aufrag, ohne den gerade die paulinische Theologie völlig mißverständlich wird, einen Auftrag, der uns alle gilt: Botschafter Christi Statt zu sein, die Vollmacht haben, das lasset euch versöhnen mit Gott! Auch rond 2000 Jahre nach Christus weitersagen.” (Martin Hengel, Studien zu Christologie. Kleine Studien IV, p. 26)

“Über die Notwendigkeit oder Möglichkeit dieses göttliches Handelns wird jedoch nicht reflektiert.” (W. G. Kümmel)

“Daß wir Jesus Christus als Christus, als Kyrius, als Heiland usw. bezeichnen, das ist ja evidentermaßen eine gegen alle Erfahrung gerichtete Sprache.” (Walter Mostert, Jesus Christus – Anfänger und Vollender der Kirche, p. 51)

“Es geht nicht um eine Auseinandersetzung mit dem Sterben Jesu an scih, sondern um eine Konfrontiertwerden mit der Deutung des Sterbens Jesu im Horizont des Wegen Gottes mit ihm. Es geht um das Zeugnis vom Heilshandeln des dreieinigen Gottes im Kreuzesgeschehen.” (Reiner Knieling, Predigtpraxis zwischen Credo und Erfahrung, p. 213)

“Das Ringen um das Verständnis es Gericht Gottes ist nötig, damit nicht andere Gerichtsinstanzen sich unbemerkt an die Stelle Gottes setzen.” (Reiner Knieling, Predigtpraxis zwischen Credo und Erfahrung, p. 215)

Citaten over het gebed

Gebed

Wer betet, bleibt auch im Falle extremer Ohnmacht handlungsfähig. (Manfred Josuttis, Einführung in das Leben, 1993, p. 48).

Das wahre Beten schließt immer schon den Unglauben ein, macht nicht Halt vor dem Unglauben. (Rudolf Bohren, Das Gebet I. EDITION BOHREN, 2003, p. 13)

Wer für Gott interessant ist, kann nicht  langweilig werden. (Walter Fürst, Predigt und Gebet. Theologische Beiträge, 1986, p. 176)

Das Gebet verhindert das Überschätzen der eigenen Kunst, Technik und Erfahrung. Das Gebet verhilft zu einer Einstellung, die das Einmalige und Unvergleichbare, das die Lebenssituation des Mitmenschen auszeichnet, in jeder Begegnung sehen und respektieren kann. (Helmut Tacke, Mit Müden zum rechten Zeit reden, 1991, p. 176)

Vielleicht werden manche Gemeinden gerade in ihren größten Schwierigkeiten von jenen zuweilen etwas abschätzig belächelten Alten gesegnet, die für die Kirche beten. (Christian Möller, Seelsorglich predigen. Die parakletische Dimension von Predigt, Seelsorge und Gemeinde, 19902, p. 137).

Nihil operi dei praeponatur. (Regel van Benedictus 43,3)